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#beingdifferent

by Marie Schwarz


Guten Morgen, ich habe gestern nicht nur über meinen eigenen Wert und den eines Freundes nachgedacht, sondern mir Gedanken über das Anderssein gemacht.

Was genau meint das Wort "anders" denn eigentlich? Ich war, bin und werde wohl immer anders als andere sein, da ich mir zum einen den Mund nicht verbieten lasse und zum anderen wohl immer etwas aufgeschlossener und selbstbewusster bleiben werde als andere. Sollte es nicht aber ''normal'' sein, ohne Furcht und Skrupel durch die Welt zu gehen und zu sprechen, da einem ja der Schnabel nicht umsonst - ausgestattet mit Stimmbändern - gewachsen ist? Da auch zu Beginn der Zeit mindestens zwei Menschen für eine soziale Interaktion notwendig waren, war es doch wohl auch der Plan, dass wir in irgendeiner Weise miteinander kommunizieren und aufeinander zugehen.
Wann wurden diese Eigenschaften verlernt? Beispielsweise Faktoren wie "Soziale Medien" haben einen erheblichen Beitrag dazu geleistet, dass die Gesellschaft zunehmend inkompetenter wird, Konversationen auf sachlicher Ebene zu führen, ohne die modernen Mobbing-Instrumente einzusetzen. Kann man denn nicht auch konstruktives Feedback geben, ohne beleidigend dabei zu werden?
Ich meine keine "Ich-adde-Dich-in-meinem-Post-Konversation". Das ist nicht dasselbe. Ich meine, richtig auf einen anderen Menschen zugehen und ihm eine interessante Frage zu stellen beispielsweise. Das gilt heutzutage schon beinahe als Belästigung. Mit der Jeder-für-sich- und DagobertDuck(in seinen frühen Jahren)-Mentalität kommen wir meines Erachtens nicht weiter.

Wir müssen wieder lernen, uns untereinander zu verständigen und uns zu vernetzen.
Wir brauchen einander, um zu wachsen und um uns zu entwickeln. Selbst wenn negative Erfahrungen dabei gemacht werden, gewinnen diese wiederum eines Tages an Bedeutung – das werden sie!
Anders sein bedeutet für mich also im Grunde nichts anderes, als sich nicht in die Gesellschaft, in der man lebt, einzugliedern, da man mit vielen Gepflogenheiten und Werten nicht konform ist. Ich bin gerne anders, da ich mich nicht in ein System pressen lasse, welches mehr aus mir herausschütteln möchte, als ich zu geben habe. Meine Superkraft ist nicht die harte körperliche Arbeit für andere, sondern die geistige Arbeit, die in erster Linie mir selbst dient und für andere ebenfalls einen Nutzen bringt. Das Schönste ist, ich weiß, dass ich hiermit nicht allein bin und sehr viele Menschen auf diesem Planeten leben, die anders sind und gegen den Strom schwimmen. Somit sind die, die anders als wir sind, aus unserer Sicht ''anders''. Somit wäre nur ein Einzelner als anders anzusehen. Was denkst Du? Fühlen wir uns nur anders, wenn wir keiner Gruppe angehören? Was spielt Einsamkeit dabei für eine Rolle? Hierzu gehe in einem neuen Beitrag drauf ein. Vergiss nie, Philosofie schadet nie und außerdem:

 
#philosophieammorgenvertreibtkummerundsorgen

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#shoefiti #streetart #nofilterneeded #noperfection #simplydifferent #communicationisthekey

 

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Hi, ich bin Marie. Ich freue mich, dass Du auf meiner Seite gelandet bist. Nach meinem Studium der Sozialen Arbeit habe ich mich als Hundesitterin selbständig gemacht. Mittlerweile führe ich erfolgreich nicetree.design und bin freiberuflich als Autorin, Texterin und Illustratorin tätig. Als chronisch kranker Mensch gebe ich auf philosofie.de Lebenstipps für andere Betroffene sowie ihre nahen Bezugspersonen, damit diese Mut schöpfen und ihr Selbstbewusstsein stärken können. "Leben statt Leiden" lautet dabei mein Grundsatz. Das alles kosten- und bedingungslos. Wenn auch Du Ratsuchende/r bist, dann sieh Dich in Ruhe um. Vielleicht ist auch mein erstes Buch etwas für Dich?
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