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#noplanetb

by Marie Schwarz

 

 

 

Achtsamkeit ist oftmals ein Begriff, den viele kennen, doch nicht jeder versteht was er bedeutet.

Eine mögliche Definition von mir: Achtsamkeit meint die Fähigkeit, einen besonders wachen Bewusstseinszustand zu erreichen und sich auf einen bestimmten Moment zu fokussieren, ohne diesen zu bewerten.

Achtsamkeit meint außerdem, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und sich den Mitmenschen, Tieren und der Umwelt gegenüber respektvoll zu verhalten.

 

Denkst du, dass du achtsam mit der (deiner) Umwelt umgehst?

 

Die meisten beantworten diese Frage mit "Ja". Hätten wir die vorherrschenden Klimaprobleme nicht, würde ich diese Antwort vielleicht sogar glauben. Ich möchte niemanden kritisieren – das nur vorneweg –, doch merkst wenigstens DU etwas? Hast du diesen Sommer einen leichten Temperaturanstieg festgestellt? Sagt dir #fridaysforfuture etwas?

Auch hier sagen viele "Ja". Doch weiter? Wer bucht dann die ganzen Flüge? Fliegen ist laut dem Bundesumweltamt die klimaschädlichste Art zu reisen.

 

Und welche Konsequenzen ziehen die Menschen nun aus dem Klimawandel und aus diesen Informationen? Laut Fraport hatte alleine der Frankfurter Flughafen im ersten Halbjahr diesen Jahres (2019) einen Zuwachs von 3%. Es wurden sogar insgesamt mehr Flüge als je zuvor gebucht – und das trotz Klimakrise. Wie kommt sowas?

Prof. Frank Fichert meint, dass sich die Menschen leider bewusst sind, dass der Flugverkehr negative Konsequenzen für die Umwelt hat, doch die Vorteile überwiegen für sie nach wie vor und deshalb sei niemand davon abzubringen.

 

Also erstmal kein Greta-Effekt in Sicht.

 

Eine weitere Erklärung für den Zuwachs an Flugbuchungen könnte sein, dass neben der allgemeinen Angst, etwas verpassen zu können, viele aus Panik nochmal kräftig zugeschlagen haben. Die Menschen wissen, wie knapp es um unsere Ressourcen steht und auch, dass wohl die Billigflieger irgendwann nicht mehr existieren werden bzw. fliegen nicht mehr so billig sein wird. Und was machen sie vor lauter Angst? Schnell buchen natürlich. Es macht wirklich den Eindruck, dass durch die ausführlichen Berichte und Panikmache zwecks Steuererhöhung nochmal alle richtig angefixt wurden, sich die letzten Billigreisen zu ergattern. In meinen Augen war die Art und Weise der Informationsübermittlung der Politik und Medienvertreter mehr als kontraproduktiv, doch vielleicht gewollt? Auf diese Weise kann man den schwarzen Peter nämlich schnell wieder den unbelehrbaren Verbrauchern zuschieben. Wem sonst? Ich möchte niemandem etwas Falsches vorwerfen, doch Angst ist ein beliebtes Marketinginstrument und den rein oder überwiegend wirtschafltich denkenden Unternehmen traue ich mittlerweile alles zu. Es fehlt jetzt eigentlich nur noch, dass Reiseanbieter oder Fluggesellschaften eine weitere Marketing-Methode anwenden, indem sie damit werben, dass man noch schnell zugreifen sollte, bevor es keine Flüge mehr gibt.

 

Was kannst du tun? Ganz einfach. Endlich achtsamer werden, denn Achtsamkeit ist erlernbar. In meiner Achtsamkeitswoche, die gerade auf Instagram läuft, gebe ich nützliche Tipps, wie man sich Schritt für Schritt im Alltag antrainieren kann, achtsamer mit dem Moment, mit sich, den Mitmenschen und der Umwelt umzugehen. Die dazu passenden Beiträge sind in den Highlights fixiert. Mach doch mit oder dir zumindest mal Gedanken darüber, ob es noch notwendig ist, so viele Flüge zu buchen und die entferntesten Urlaubsziele anzusteuern. Da zumindest bald die Zugreisen günstiger werden sollen, würde ich auf jeden Fall empfehlen, diese Art des Reisens öfter in Anspruch zu nehmen. Du kannst noch so viel mehr tun, wie auf dein gesamtes Konsumverhalten achten, weniger Fleisch essen, dir allgemein Gedanken zu deinem Essen machen, mehr Fahrrad fahren, Plastik weitestgehend vermeiden und und und.

Das soll keine kleine Lehrstunde über Achtsamkeit oder das allgemein "richtige Verhalten" sein. Nein, ganz und gar nicht. Als Expertin für Persönlichkeitsentwicklung sehe ich es allerdings als meine Pflicht, darauf aufmerksam zu machen, dass es niemals ratsam ist, den Ast abzusägen auf dem man selbst sitzt. #noplanetb

 

In diesem Sinne, eine achtsame Zeit und frohes Mitphilosophieren.

Marie

 

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