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#künstlerkrankheit

Copyright Foto J.S.Schwarz Philosofie Fotografie See stille

by Marie Schwarz

 

 

 

#artweekend

»Seine Kreativität auszuleben, bedeutet, seiner eigenen Seele Ausdruck zu verleihen.« (Marie Sofie Schwarz)

 

Zur Zeit befinde ich mich – müsste man einen passenden Ausdruck dafür finden – wieder in einer Art #inspirationspause.
Pause deshalb, weil ich bewusst Abstand vom Alltag nehme und akzeptiere, dass ich in dieser Phase vermehrt etwas (er-)leben möchte, anstatt über bereits Erlebtes zu schreiben und intensiv an einer Sache zu arbeiten.

Das ist der Vorteil der Selbstständigkeit - ich kann mir diese Phasen so legen, wie sie mir in den Kram passen (Natürlich auch mit Konsequenzen verbunden, doch was bleibt einem als chronisch Kranker anderes übrig, wenn der Staat keine Ausgleichszahlungen für Schwerbehinderte leistet).
Inspiriert von #salvadordalí nehme ich wieder den kreativen Kurs auf und probiere neue Dinge aus. Das Leben ist schließlich dazu da, um gelebt zu werden und nicht nur, um darüber zu texten.

Dalí‘s Kunstwerke beeindrucken mich immer wieder aufs Neue, auch wenn sein Leben mich stellenweise schockiert - vor allem seine Autobiografie. Besonders ist für mich, dass er ebenfalls an #migräne litt und manche Werke - beispielsweise eines seiner berühmtesten Bilder mit den zerlaufenden Uhren - während einer Migräneattacke malte: "Obwohl meine Kopfschmerzen so stark geworden waren, dass sie mich sehr quälten, bereitete ich gierig meine Palette vor und machte mich an die Arbeit." sagte er hierzu.

Das klingt nach mir. Ich leide schon seit Geburt an Migräne mit und ohne Aura und kann unter diesem Aspekt seine Bilder "anders" interpretieren. Der unbändige Drang - trotz quälender Schmerzen -, das zu tun, was man sich fest vorgenommen hat und um das aus dem Kopf zu bekommen, was man sich tagelang überlegt hat, ist bei mir zumindest normal.

 

Nicht nur Dalí litt unter Migräne - andere Künstler wie Van Gogh, Richard Wagner, Gustav Mahler und auch Strategen wie Julius Cäsar und Napoleon Bonaparte quälte sie. Ebenfalls Charles Darwin, Marie Curie, Alfred Nobel und Sigmund Freud mussten mit dieser Krankheit leben.

Sie ist also durchaus unter Köpfen mit nicht zu bremsender Hartnäckigkeit verbreitet.

 

Lass Dir auf keinen Fall Deine Motivation nehmen, kreativ zu sein. Das wäre nicht gut für Dich. Die ganzen Emotionen müssen irgendwo raus, damit unser Fass nicht eines Tages überläuft. Auch Du bist einzigartig, genau wie die zuvor genannten Persönlichkeiten. Definiere Dich nicht über Deine Krankheit und versuche, so oft es geht, so zu leben, als ob Du nichts hättest. Nicht, um die Realität zu ignorieren, sondern um Deine Zellen umzuerziehen. Aber hierzu erfährst Du an einem anderen Tage mehr oder vielleicht auch in einem neuen Buch!? Wer weiß das schon. ツ

Ich hoffe, dieser Mini-Exkurs hat Dir gefallen. Mein Tipp: Sei #kreativ und offen für Neues. Es gibt so viel zu entdecken und wenn Du uneingeschränkt die Möglichkeit hast, dies zu tun, dann nutze sie auch.


In diesem Sinne noch einen angenehmen Samstag und nicht vergessen:


Ein bisschen Philosofie schadet nie! ;)
#lebenstattleiden #myphilosofie #migrainewarrior #surrealism

 

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Hi, ich bin Marie. Ich freue mich, dass Du auf meiner Seite gelandet bist. Nach meinem Studium der Sozialen Arbeit habe ich mich als Hundesitterin selbständig gemacht. Mittlerweile führe ich erfolgreich nicetree.design und bin freiberuflich als Autorin, Texterin und Illustratorin tätig. Als chronisch kranker Mensch gebe ich auf philosofie.de Lebenstipps für andere Betroffene sowie ihre nahen Bezugspersonen, damit diese Mut schöpfen und ihr Selbstbewusstsein stärken können. "Leben statt Leiden" lautet dabei mein Grundsatz. Das alles kosten- und bedingungslos. Wenn auch Du Ratsuchende/r bist, dann sieh Dich in Ruhe um. Vielleicht ist auch mein erstes Buch etwas für Dich?
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